Buchrezension "Praxiskurs Bodenarbeit von Babette Teschen und Tania Konnerth

Nachdem ich von der Website "Wege zum Pferd" und auch dem Longenkurs begeistert war, habe ich mich gefreut, dass nun ein Buch über Bodenarbeit von den beiden Autorinnen herausgekommen ist. Ich habe es mir sofort bestellt und vor einigen Wochen ist es dann endlich gekommen.

Leider hatte ich da gerade sehr viel Arbeit und ich konnte es nur mal überfliegen. Aber nachdem ich es jetzt vollständig gelesen habe, kann ich es nur weiterempfehlen.

Zuerst war ich ein wenig enttäuscht, als ich im Inhaltsverzeichnis sah, dass das Buch "ganz vorne" beginnt. Mit Gedanken über Verantwortung und Basisübungen. Das weiss ich doch schon dachte ich. Und richtig ich wusste es (zumindest vieles), aber war mir dessen sehr oft nicht mehr wirklich bewusst. Gerade diese Kapitel erwiesen sich als sehr spannend und hilfreich.

Sie gaben mir unheimlich viel Motivation wieder genauer hinzusehen und gerade mit diesen Übungen nochmals von vorne zu beginnen. Hatten sich doch über die Jahre viele kleine Unachtsamkeiten bei mir eingeschlichen. Auch mit der Verwendung des Clickers habe ich mich bisher schwergetan, schon beim Hund. Aber nun bin ich voller Elan mit meinem Shetty die Höflichkeitsübungen mit dem Clicker umzusetzen.

Besonders gefallen hat mir, dass meist mehrere Wege gezeigt werden die zum Ziel führen. Ich muss nicht clickern, ich bekomme auch andere Wege aufgezeigt. Je nach Pferd und Menschentyp kann hier der geeignete gefunden werden.

Im Kapitel gymnastizierende Bodenarbeit hätte ich mir mehr Bilder gewünscht. Denn für mich, die ich mich schwertue mit der richtigen Körperhaltung und Mühe habe zu sehen, ob mein Pony korrekt gestellt ist, waren die Übungen zu wenig nachvollziehbar. Hier hätte ich mir mehr Bilder gewünscht. Wobei ich sagen muss, dass ich diese Übungen ohnehin nur unter professioneller Anleitung erarbeiten werde.

Das Longieren wird auch nur relativ kurz angerissen, was aber absolut in Ordnung ist, da es sich um ein Buch über Bodenarbeit handelt. Wer hier mehr wissen will, dem sei der Longenkurs ans Herz gelegt, der sehr ausführlich ist.

Das letzte Kapitel über die Freiarbeit rundet das Buch auf sehr gelungene Weise ab.

Ich kann nur sagen: Danke für das tolle Buch. Es hat mich motiviert "die Kleinen" Dinge, die in Wirklichkeit die Wichtigsten sind, wieder vermehrt zu trainieren und meinen Ponys gegenüber immer achtsam zu sein.

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