STAR OF BETHLEHEM

Helfen Bach-Blüten gegen Hochsensibilität bei Mensch und Pferd?

Immer mehr Menschen klagen darüber, dass sie „viel zu sensibel“ sind und Schwierigkeiten in ihrem Leben haben, mit denen sie gerne besser zurecht kämen. Viel zu viele nehmen morgens Tabletten, um überhaupt in den Tag starten zu können und abends, um zur Ruhe zu kommen.

Viele von ihnen sind von den tagtäglich auf sie einstürmenden Reizen heillos überfordert, die täglich erlebte Respekt- und Lieblosigkeit anderer Menschen untereinander und gegenüber anderen Lebewesen und der Natur schmerzt sie. Manchmal wünschen sie sich, sie könnten einige ihrer sehr intensiven Emotionen abstellen oder zumindest lernen sie zu steuern und sich in bestimmten Situationen besser abzugrenzen.

Viele von ihnen waren schon bei Psychologen und bekamen die Diagnose „wahrscheinlich hochsensibel“. Manche dieser Therapeuten haben den Bereich Hochsensibilität kurz im Rahmen ihrer Ausbildung kennen gelernt, andere leider nicht. Diesen Therapeuten, die keine eigenen Erfahrung mit solch intensiven Wahrnehmungen haben, wird dann gerne die Frage gestellt, ob denn Hochsensibilität „heilbar“ ist.

Ist das denn wirklich nötig?

Ich meine nein. Ganz klar nein. Ich bin (inzwischen wieder) super glücklich, so viel wahrnehmen und so tiefe Verbindungen eingehen zu können. Dabei hilft es mir sehr, dass ich akzeptiert habe, dass ich nicht verkehrt sonder nur ein bisschen anders bin als viele andere Menschen. Aber von denen gibt es ja auch genug. Warum sollte ich mich also anstrengen, wie sie zu sein?

Als Kind war das für mich völlig normal. Ich war glücklich, lebte zwar während der Unterrichtsstunden in der Schule viel in meiner eigenen Welt, hatte trotzdem tolle Freunde und immer viele Tiere um mich herum. Meine Mutter widersprach mir nie, wenn ich ihr von meinem Schutzengel erzählte, mit Schnecken und Kaulquappen tief philosophische Gespräche führte und mit meinem Hund wie mit einem menschlichen Freund sprach.

Mit dem Berufsleben begannen meine Probleme

Meine Schwierigkeiten begannen mit dem ersten Schulpraktikum in einer großen Schallplattenfirma in Hamburg. Eine total spannend und aufregende Welt, nur leider mit viel zu vielen und zu anstrengenden Menschen. Und dann auch noch die Mittagspausen in der großen, lauten Kantine. Ein Graus, fünf Mal pro Woche. Eigentlich wäre ich Dorfkind viel lieber and ie frische Luft, hätte mich auf eine Wiese oder unter einen Baum ins Gras gesetzt. So verkrümelte ich mich eben mehrmals am Tag auf die Toilette. Das war der einzige Ort in diesem großen Gebäude, an dem ich Ruhe fand und der mich schon in vielen Pausen in meiner Schulzeit „gerettet“ hatte. ;-)

Nach meinem Schulabschluß und der zweijährigen Handelsschule arbeitete ich dort ein weiteres halbes Jahr, um mir eine zweimonatige Reise nach Südeuropa, Israel und Ägypten zu finanzieren. Danach war ich eigentlich schon „durch“ mit dem normalen Berufsleben. Weitere 40 Jahre so funktionieren zu müssen war eine gruselige Vorstellung. Die Ausbildung zur Bürokauffrau machte ich zum Glück in einer 4-Personen-Firma und blieb dort auch noch ein Jahr. Mit dieser Größenordnung konnte ich umgehen. ;-)

Nach vielen eigenen Höhen und Tiefen entdeckte ich 1994 im Rahmen meines Tierpsycholgie-Studiums die Bach-Blüten. Und zwar so richtig in die Tiefe und mit vielen damals noch recht neuen Erkenntnissen, die Dr. Edward Bach ganz sicher bereits bemerkte hatte. Da er früh verstarb konnte er sie leider nicht weiter verfolgenden.

Mit den Bach-Blüten begann für mich und meine Pferde ein neues Leben

Ja, wirklich, so war es! Theatralische Formulierungen haben keinen besonders großen Raum in meiner Welt, aber anders kann ich diese Entwicklung nicht beschreiben. Es war einfach so! Heute nennt mal es wohl Quantensprung. ;-)

Sensible Pferde, hochsensible Pferde und „stumpfe Trampel“

Ca. 20 % der Menschen in unserer westlichen Welt werden als hochsensibel eingeschätzt und ich glaube, dass es bei den Pferden ähnlich ist. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Sinne von Menschen und Pferden habe ich in einem Artikel in der Natural Horse, Ausgabe Februar 2018 beschrieben. Einen Auszug daraus durfte ich mit freundlicher Genehmigung des Crystal-Verlages in einen meiner Blogartikel verwenden.

Häufig lese ich in Kommentaren, dass alle Pferde bzw. Tiere hochsensibel wären und das stimmt im Vergleich mit uns „modernen“, westlichen erzogenen und meist ausgiebig desensibilisierten Menschen sicher auch. Aber auch unter den Pferden gibt es ausgesprochene Sensibelchen.

Eine Unterscheidung zwischen sensiblen, hochsensiblen und – na ja – weniger sensiblen Pferden macht für mich keinen Sinn. Außerdem ist es häufig so, dass gerade sehr sensible Pferde oder auch Menschen eher gefühllos und stumpf wirken, weil sie sich mehr oder weniger bewusst von ihrer Umwelt und ihren eigenen Gefühlen abschotten, um mit der täglichen Reizüberflutung und ihren besonders intensiven und an der Oberfläche liegenden Empfindungen besser zurecht zu kommen.

Wir Menschen können sehr bewusst damit umgehen und den Weg über die Wahrnehmung und Akzeptanz zum Wohlfühlen und Geniessen gehen. Trotzdem:

Alle Verletzungen hinterlassen Spuren, bei allen Menschen und Pferden

Und wenn sie noch so klein und unbedeutend erscheinen: In unseren Gedanken, unseren Gefühlen, unserem Energiefeld geschieht immer etwas!

Hochsensible Menschen und Tiere nehmen auch vermeintlich kleinere Verletzungen, Schocks und Traumata sehr intensiv wahr und tragen sie lange mit sich herum. Weniger sensible Menschen denken „Shit happens“, schütteln sich, denken im Idealfall darüber nach warum ihnen das passiert ist, lernen daraus und gehen ihren Weg einfach weiter. Hinfallen – aufstehen - Krönchen richten – weiter gehen. ;-)

Dieses Talent steckt auch in (hoch)sensiblen Menschen! Nur manchmal versteckt es sich sehr gut!

Bach-Blüten für hochsensible Menschen und Pferde

Die von Dr. Edward Bach entdeckten Bach-Blüten eignen sich aufgrund ihrer energetischen Wirkungsweise ganz hervorragend für hochsensible Menschen und Pferde. Eine von ihnen möchte ich euch hier vorstellen.


Star of Bethlehem – Doldiger Milchstern – Ornithogalum Umbellatum

ist angezeigt bei: 

  • Seelischen Schocks und Verletzungen
  • Nach Unfällen
  • Beim Verlust eines lieben zwei- oder vierbeinigen Gefährten
  • Bei aktuellen oder auch länger zurückliegenden Traumata


Die Menschen-Welt aus (hoch)sensibler Pferde-Sicht

Bei vielen Züchtern und in vielen Ställen gehören Praktiken und Abläufe zum Alltag, die der Natur unserer Pferde stark widersprechen und somit großen Einfluss auf die Entwicklung haben.

Immer noch zu viele Pferdeleben beginnen mit einer geplanten und durchstrukturierten Vergewaltigung der Mutterstute in Form eines „kontrollierten Deckaktes an der Hand“. Von Menschenkindern wissen wir seit vielen Jahrzehnten, welch gravierenden Auswirkungen das auf ihren Start ins Leben und dessen weiteren Verlauf hat.

Die wenigsten Fohlen kommen in dem geschützten Rahmen einer intakten und stabilen gemischten Herde auf die Welt. Die meisten erblicken in einer Abfohlbox, mit viel Glück zumindest in einem Paddock unter freiem Himmel das Licht der Welt.

Aufstallen, aufhalftern, festgehalten werden, Hufe geben beim Hufschmied, Absetzen von der Mutterstute, Transporte,  Stallwechsel, Ausbildung am Boden, Satteln, Einreiten... All diese Dinge, die für uns Menschen völlig normal sind, erscheinen hochsensiblen Pferden oft dramatisch bis lebensbedrohlich, weil ihr System durch die wahrgenommene Reizüberflutung ständig an ihrer Obergrenze oder sogar darüber ist. Hier helfen eventuell auch die Blüten Aspen, Elm, Gorse oder Walnut,  die ich aktuell in meiner Mini-Serie „Bach-Blüten für Pferde“ auf meiner Facebook-Seite ausführlich vorstelle.

Die Zeit heilt eben nicht alle Wunden - Nicht bei Menschen und nicht bei Pferden

Wir kennen es von uns selbst: Wer viel verletzt wurde wird generell leicht verletzbar, denn mit jedem neuen Trauma werden alte Wunden wieder aufgerissen. Der alte und der neue Schmerz mischen und summieren sich und die Situationen werden immer heftiger und schmerzhafter empfunden. Dadurch sinkt die Tolerenzschwelle immer mehr, so dass sich selbst kleinste Kleinigkeiten wie gravierende Weltuntergänge anfühlen.

In all diesen und ähnlichen Situationen ist die Wirkung des „Sternchens“ Star of Bethlehem wirklich segensreich für Mensch und Pferd!

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Mona Schäfer Zur Autorin Mona Schäfer

Ich bin Mona Schäfer. Seit Sommer 2000 verbinde ich (hoch)sensible Menschen und Pferde zu einer Einheit im Denken, Fühlen und Handeln durch eine Mischung aus Wissen, Erfahrung und Gefühl.

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