Larissa Sieber - Ganzheitliche Tiertherapeutin

Larissa Sieber - Ganzheitliche Tiertherapeutin

Jeder der einen Eintrag im Pferdenetzwerk hat kann die Interviewfragen beantworten und damit auf sich und sein Angebot aufmerksam machen.

Dieses Interview ist mit Larissa Sieber, Ganzheitliche Tiertherapeutin aus Riggisberg

Erzähl etwas über Dich: Wer bist Du und wie hast Du zu Deiner Berufung gefunden?

Ich bin Larissa Sieber, 24 Jahre alt und arbeite als ganzheitliche Tiertherapeutin. Bei mir hat die Liebe zu den Tieren schon in frühster Kindheit begonnen. Ich habe meine Freizeit schon immer am liebsten mit Tieren verbracht und mein Zimmer war überfüllt mit Stofftieren. Ich bin auch mit verschiedenen Haustieren aufgewachsen und konnte schon dort viel Erfahrung mit Tieren sammeln. Für mich war schon als kleines Kind klar, dass ich meinen Berufsalltag später mit den Tieren verbringen will. So war ich nach der Schule in einem Praktikumsjahr und anschliessend in der Lehre als Pferdefachfrau. Im Praktikumsjahr habe ich ein Pferd kennengelernt, dass dann ziemlich schnell zu meinem ersten eigenen Pferd und treuen Wegbegleiter wurde. Durch ihn habe ich sehr viel über mich selbst gelernt. Im Jahr 2015 habe ich mit der Ausbildung zur energetischen Tiertherapeutin gestartet. Die sanfte Arbeit mit den Tieren hat mir sofort gefallen. Bald wurde diese Arbeit zu meiner grossen Leidenschaft und voller Begeisterung wollte ich immer mehr lernen und den Tieren helfen, ihre Beschwerden loszuwerden.

Welche Ausbildung hast Du gemacht?

Nach der energetischen Tiertherapie habe ich einige kleinere Kurse absolviert wie Homöopathie für Vierbeiner, Chakren und Affirmationen und diverse Kurse über Heilsteine und kolloidales Silber. Im 2016 habe ich eine Ausbildung zur Tierkommunikatorin gemacht. Im 2017 habe ich das EaVet-Scanningsystem gekauft und auch dort einige Kurse belegt. Aktuell bin ich in der Ausbildung manuelle Therapie (Pferdeosteopathie). Das erste Modul habe ich bereits erfolgreich abgeschlossen. Das zweite Modul endet im Januar 2019. Dies ist auch das Ende der Ausbildung.

Was fasziniert Dich an Deiner Arbeit, was macht Dich glücklich?

Mich fasziniert sehr, wie die Tiere auf die Behandlungen reagieren. Es ist wunderschön wie die Tiere sich ausdrücken können und wie man ganz viele Emotionen und Gefühle auf ganz sanfte Weise austauschen kann. Sie lernen den Menschen so viele wertvolle Dinge und helfen ihren Menschen, wo sie nur können. Meine Arbeit ist sehr interessant und vielseitig und es ist sehr spannend mit den verschiedenen Charakteren zu arbeiten. Jedes Lebewesen ist anders und man muss immer neu herausfinden, welcher Weg für dieses Tier der Richtige ist. In der Arbeit als ganzheitliche Tiertherapeutin habe ich meine grosse Leidenschaft entdeckt. Es macht mich sehr glücklich wenn ich den Tieren helfen kann, damit es ihnen besser geht. Für mich gibt es nichts schöneres als die Zeit mit den tollen Lebewesen zu verbringen.

Auf was legst Du bei der Arbeit besonderen Wert?

Mir ist besonders wichtig, dass man auf die Tiere eingeht und sanft und respecktvoll mit ihnen umgeht. Ebenso wichtig ist mir, dass man nach der Ursprungsursache sucht und diese behandelt und nicht nur die Symptome bekämpft. Für mich ist das Wohl des Tieres an oberster Stelle und ich will mit meiner Arbeit alles mögliche dafür tun, um sein Wohl zu verbessern. Besonders wichtig ist mir jedoch auch die Kommunikation und der Austausch mit dem Besitzer. Tier und Besitzer sind oftmals sehr stark miteinander verbunden und machen viele gute wie auch schlechte Erfahrungen gemeinsam. In meiner Arbeit ist es sehr wichtig, dass Therapeut, Tier und Besitzer in einem Team zusammenarbeiten.

Gibt es ein prägendes Erlebnis, dass du uns noch erzählen möchtest?

Für mich ist jeder Auftrag ein sehr besonderer, den ich nie vergessen werde. Ganz spontan fällt mir als erstes ein Pferd ein, dessen Befund nicht besonders gut war. Eine 23 jährige Freibergerstute. Die Stute ging immer wieder Lahm und hatte geschwollene Beine. Durch ihre Schmerzen hat sie sich kaum noch hingelegt oder gewälzt. Dadurch war sie immer Müde und hatte oft Sekundenschlaf. 2-3 Mal ist sie sogar umgefallen im Sekundenschlaf. Viele sagten der Besitzerin, es wäre besser die Stute aufzugeben und einzuschläfern. Ich habe die Stute dann mit meinem EaVet-Scanningsystem behandelt. Dadurch habe ich viele wertvolle Informationen erhalten und sah genau welches Problem in welchem Organ/Zelle sitzt. Mit dem EaVet konnte ich die Probleme dann auch gleich vor Ort behandeln. So konnte ich herausfinden, dass das Pferd an Arteriosklerose, Herzrhythmusstörungen und Borreliose erkrankt ist, und dass dies der Auslöser für die geschwollenen Beine, ihre Schmerzen und schlussendlich dann für den Sekundenschlaf war. Zusätzlich habe ich bei ihr noch energetisch gearbeitet mit Meridiane und Akupressurpunkte. Zur Unterstützung bekam die Stute noch von mir ausgetestete homöopathische Mittel. Ein wunderschönes Zeichen dieser Stute war, dass sie sich direkt nach meiner Behandlung auf der Weide gewälzt hat. Von da an ging es ihr wieder besser. Sie hatte kein Sekundenschlaf mehr und legte sich ab und zu wieder hin. Die Arteriosklerose und Herzrhythmusstörungen sind kein Thema mehr bei der Stute. Die Borreliose ist nur noch ganz gering im Endstadium vorhanden. Bald wird aber auch das kein Thema mehr sein. Dieses Pferd war für mich sehr besonders, weil viele sie schon aufgegeben hatten. Und es war sehr schön mit ihr zu arbeiten, sie hat die Behandlungen sehr genossen und super mitgearbeitet. Solche Erlebnisse motivieren einem diesen Beruf auszuüben und immer weiter zu lernen.

Mehr über Larissa Sieber erfährst Du unter: https://www.animal-in-harmony.ch/

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