Am Longenkurs von Babette Teschen

Longenkurs bei Babette Teschen

Sugar und Babette Teschen Als es am Mittwochmorgen früh losging, war ich sehr nervös. Am Vortag hatte sich gezeigt, dass das GPS defekt war. Dabei hatte ich es mir gerade für solche Situationen gekauft. Ausserdem fahre ich sehr ungern mit dem Anhänger. Die Fahrt verlief dann aber gut (meine Ponys steigen zum Glück absolut problemlos ein) und ich fand auch fast auf Anhieb hin. Leider war der Hängerparkplatz nicht angeschrieben und so fuhr ich zum Haupttor und musste alles retour zurück. Das sind die Kleinigkeiten, die mich an so einem Morgen stressen. Die Boxen erwiesen sich dann leider nicht als die Boxen mit Auslauf von der Website, sondern waren kleine Innenboxen. Aber es sollte ja nur für gut 30 Stunden sein.

Etwas verspätet konnten wir dann beginnen und Babette begrüsste uns und wir klärten das Organisatorische. Toll fand ich, dass sowohl Sugar, der Hund von Babette als auch Scooby, der Hund einer Teilnehmerin, problemlos dabei sein konnten. Überhaupt waren wir eine nette Truppe.

Seitengänge an der Hand Am ersten Tag arbeiteten wir alle 2 mal etwa 30 Minuten mit unseren Pferden. Babette fragte jede was sie schon gemacht hätte und holte uns genau dort ab wo wir standen. Wir alle hatten schon nach dem Longenkurs gearbeitet und so ging es gut auch ohne den Theorieteil, den Babette sonst vorher macht. Für die erste Teilnehmerin war es schon der zweite Longenkurstag, da sie den ersten bei einem andern Kurs gemacht hatte und so konnte sie schon auf höherem Niveau einsteigen. Also wirklich eine tolle individuelle Betreuung.

Zusätzlich erklärte uns Babette auch immer genau wieso sie welche Übung empfiehlt. Für mich war das Wichtigste, dass ich genau zu sehen lernte wann mein Pony korrekt gebogen ist. Wie es aussieht wenn er Schulterherein richtig ausführt etc. Und vor allem wo genau ich zu stehen habe und was meine Hände tun sollen.

Longenkurs bei Babette Teschen Am Vormittag des ersten Tages übten wir vor allem das Führen in Stellung. Babette zeigt uns, wie wichtig es ist, auf Höhe des Kopfes mitzulaufen. Was passiert, wenn man das nicht tut, haben wir auch erlebt. Dabei übten wir auch das langsame Antraben (Anschraten) aus dieser Stellung. Was sich zumindest für mich als sehr viel schwieriger herausgestellt hat, als ich dachte. Besonders, da ich gleichzeitig seinen Hals massieren musste. Jeder bekam genau das Programm, das er benötigte. Am Nachmittag kamen bei mir dann vor allem noch die Seitengänge und die[nbsp] Quadratvolte an die Reihe. Es ist gar nicht so einfach ein Pony korrekt auf einen kleineren Zirkel zu führen ohne es zu damit zu "überfallen". Dougal zeigte mal wieder, dass er ein tolles Pony ist und unglaublich sensibel reagiert. Für mich manchmal zu sensibel, da ich selbst schnell nervig bin und sich das dann sofort überträgt. Ich werde noch viel an mir arbeiten müssen.

Longieren bei Babette Teschen Die anderen arbeiteten mit Ihren Pferden danach vor allem in der ganzen Halle. Mit Slalom, aus der Ecke kehrt und vielen weiteren tollen Übungen. Vor allem war Babette auch wichtig, dass wir die Übungen flexibel je nach Pferd und Tagesform zusammenstellen. Dass die verschiedenen Übungen kombiniert werden und wir auch selbst neue Elemente einfügen können. So wird longieren wirklich nie langweilig. Weder für das Pferd noch den Menschen. Fit wird man dabei auch. Ich denke, es kam wirklich jeder auf seine Kosten und hat viel lernen können.

Für mich die wichtigste Erkenntnis war, dass ich mit dem Longieren auf Distanz beginnen kann, auch wenn mein Pony noch nicht gebogen geht. Ich muss zwar immer noch verstärkt sehr Nahe am Pony arbeiten, aber ich kann auch schon auf grössere Distanz gehen und dann bei schwierigen Situationen punktuell zu ihm hingehen. Nun habe ich viel Übungsstoff für den Winter bekommen und werde auch den Longenkurs nochmals ganz anders nutzen können. Vielen Dank für die beiden lehrreichen Tage!

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